Schloss Hohenkammer, Schlossstraße 18 - 25, 85411 Hohenkammer
Mit der Ausstellung „Betachterentzückung“ im Schloss Hohenkammer beginnt am 19.09.2026 eine Ausstellung, initiiert von dem Künstler und Kunst-Impresario Serio Digitalino.
Betrachterentzückung
Von der Freude am Schaffen zur Freude am Sehen, tatsächlich so wie gedacht
Annette Glück, Xinyi Liao, Fredrik Lindqvist, Richard Gruber und Serio Digitalino präsentieren im Gutshof-Foyer Werke, die aus sehr unterschiedlichen künstlerischen Haltungen entstanden sind und doch eine gemeinsame Frage stellen:
Die Begeisterung des Schaffens soll auf die beschauenden Betrachter überspringen!
Die ausgestellten Arbeiten reichen von malerischen Bildwelten über Druckgrafik bis hin zu skulpturalen Positionen. Gemeinsam ist ihnen die Suche nach neuen Formen des Sehens und Erlebens. Sie laden dazu ein, Bekanntes neu zu entdecken, sich irritieren zu lassen, Freude zu empfinden und eigene Bedeutungen zu finden.
So wird „Betrachterentzückung“ nicht nur zum Titel der Ausstellung, sondern zu einer offenen Einladung: Kunst nicht nur anzuschauen, sondern ihr mit Neugier, Staunen und Vergnügen zu begegnen.
Zur Einführung in die Ausstellung und zum besonderen Thema „Betrachterentzückung“ spricht Richard Gruber
Vernissage am Fr 19.09.2026 um 18:30 nach Anmeldung bis 09.09.2026 unter: Verena.Maier@schlosshohenkammer.de oder digitalinos888@gmail.com
Öffnungszeiten: 10:00-21:00, an Wochenenden evtl. mit Einschränkung (Gutshof-Foyer, bis 31.10.2026.)

Annette Glück Geboren: 1971 in Passau
Werdegang: 1993-2000 Studium an der Akademie der Bildenden Künste München bei Prof. Gerd Dengler. 2000-2002 Ausbildung zur Kunsterzieherin für Gymnasium Seit 2002 Kunsterzieherin an bayrischen Gymnasien Seit 2003 Kunsterzieherin am CSG Ingolstadt
1993-2000 zahlreiche Gruppenausstellungen im In- und Ausland wie Schweden, Italien und Deutschland
Eine in Deutschland ansässige freischaffende Künstlerin, Designerin und Illustratorin. Sie absolvierte ihr Masterstudium an der Academy of Arts & Design der Tsinghua-Universität und ist Mitglied der „Société des Artistes Indépendants“ sowie des „Berufsverbands Bildender Künstlerinnen und Künstler Oberbayern Nord und Ingolstadt e.V.“. Zuvor war sie an der visuellen Gestaltung für diverse international renommierte Unternehmen in China und Deutschland beteiligt. Ihre Werke wurden in bedeutenden Institutionen ausgestellt, darunter das Musée Quesnel-Morinière in Frankreich, der Kunstpavillon in München sowie weitere namhafte Museen und Galerien in Deutschland und Frankreich. Ihre Themen kreisen häufig um Träume, Kindheit und surreale Welten, wobei gesellschaftliche Fragen und die menschliche Natur im Mittelpunkt stehen. Sie gestaltet ihre Werke mit ausgeprägter Vorstellungskraft und verbindet dabei raffinierte Designelemente mit einer starken Betonung von Erzählkraft und Unterhaltungswert. Im Jahr 2024 wurden ihre Arbeiten im Carrousel-Saal des Louvre in Paris ausgestellt.

Ich arbeite im Holzschnittverfahren auf Textil. Dabei werden die Motive auf unterschiedlichen Stoffarten gedruckt, dann ausgeschnitten und wieder zusammengenäht. Es entsteht ein collageartiges Bild aus vielen einzelnen Elementen verschiedenfarbiger Stoffe, teils mit Muster, unterschiedlichen Druckfarben und sichtbaren Nähten, die das Bild zusätzlich strukturieren.

Richard Ludwig Gruber
geb. 6. November 1954 in Apfeldorf am Lech
1982 – 1989 Studium der Bildhauerei an der Akademie München bei Prof. Eduardo Paolozzi und bei Prof. Alois Gangkofner seit 1989 Werkstatt in Hörzhausen bei Schrobenhausen seit 1983 Ausstellungen & Symposien im In- und Ausland Mitgliedschaften BBK Oberbayern Nord Ingolstadt und Kunstverein Schrobenhausen Kunstpreise: Stadtbergen 2019, Schrobenhausen 2002, Symposium Österreich 1984, Akademie 1983 Kunst im öffentlichen Raum in der Region Landsberg/Schongau, Schrobenhausen und Ingolstadt.

Serio Digitalino, Er absolvierte ein Privatstudium bei dem Münchner Kunstmaler Helmuth Vakyli. Jahrtausende versuchten Denker und Künstler die Schöpfungskräfte des Menschen und ihren Ursprung zu definieren. Das Gemälde „Silenzio“, „Das Stille“ Die Stille, die in der Natur herrscht. Serio Digitalino arbeitet sowohl malerisch als auch bildhauerisch. Wobei er bei letzterem neben Holz auch mit Metall und Glas, hierbei auch mit Acrylglas, dessen leuchtende Farbigkeit er schätzt, arbeitet. In seinen Arbeiten steht sein humanistisches Menschbild im Vordergrund, welche besagt, dass das menschliche Leben allein aufgrund seiner Menschlichkeit einen inhärenten Wert und inhärente Würde besitzt.

Die ursprüngliche Burg Hohenkammer gehörte den erstmals im 11. Jahrhundert bezeugten Herren von Camer bzw. Kammer, die sich 1042 in Hohenkammer niederließen. Die „hohen Herren von Camer“ waren Ministeriale der Grafen von Scheyern. Von 1551 bis 1801 war die Hofmark Hohenkammer im Besitz der Grafen von Haslang, die in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts das Schloss Hohenkammer errichteten. Nach einem verheerenden Brand 1648 wurde es im Stil der Renaissance wieder aufgebaut. 1804 bis 1821 war das Schloss im Besitz der Grafen Preysing und gelangte dann an den Verleger Johann Friedrich Freiherr von Cotta. Seit 1833 war es im Besitz der Familie von Vequel-Westernach. Mechthilde Freiin von Vequel-Westernach zog in eine kleine Villa in der Nähe (heute Baronessvilla) und verkaufte das Schloss im Jahr 1917 an die Raiffeisen-Genossenschaft. Nach wechselvoller Nutzung wurde es 1970 zu einem Schulungszentrum der Bayerischen Raiffeisen-Zentralbank (später DZ Bank).
Schloss Hohenkammer, Schlossstraße 18 - 25, 85411 Hohenkammer
Mit der Ausstellung „Art zu sein im Dialog“ im Schloss Hohenkammer beginnt am 21. März 2025 eine Ausstellungsreihe, initiiert von dem Künstler und Kunst-Impresario Serio Digitalino, welche im Frühjahr und im Herbst dieses und der kommenden Jahre Künstler und Künstlerinnen unterschiedlichster Kunstgattungen und Stilrichtungen in einer gemeinsamen Ausstellungen zusammenführen wird. Diese arbeiten zu unterschiedlichen Themen, zeigen hierbei ihre individuelle künstlerische Sichtweisen auf und dies in einem breiten Spektrum möglicher künstlerischer Techniken. So dürfen die unterschiedlichen „Kunstwelten“, in den großzügigen Räumlichkeiten des Schlosses Hohenkammer, in einen Dialog treten. ART zu sein im DIALOG
Mit der Vernissage am 21.03.2025 beginnenden Ausstellung sind Gemälde, Skulpturen, Fotografien und Objekte der Künstlerin Doris Henle und der Künstler Serio Digitalino, Imre Hasanic, Michael Priebe und Viktor J. Scheck zu sehen.
Vernissage am Fr 21.3. um 18:30 nach Anmeldung bis 10.3. unter: Vivien.Stauff@schlosshohenkammer.de
Öffnungszeiten: 10:00-21:00, an Wochenenden evtl. mit Einschränkung (Gutshof-Foyer, bis 2.5.)

Die Arbeiten von Doris Henle zeigen Visionen von Wandlung, Entwicklung, Übergang und Transzendenz. Sie nutzt hierbei ein weites Spektrum künstlerscher Techniken und Gattungen: von der Malerei über die Skulptur bis hin zu Objekt und Installation. Sie arbeitet dabei alltäglichen und banalen Fundstücken, scheinbar wertlos, doch erfüllt mit einer Aura, welche ein Geheimnis durchscheinen lässt.
Jahrtausende versuchten Denker und Künstler die Schöpfungskräfte des Menschen und ihren Ursprung zu definieren. Das Gemälde „Il Vento“, „Wind“ ist die kraft der Natur. Serio Digitalino arbeitet sowohl malerisch als auch bildhauerisch. Wobei er bei letzterem neben Holz auch mit Metall und Glas, hierbei auch mit Acrylglas, dessen leuchtende Farbigkeit er schätzt, arbeitet. In seinen Arbeiten steht sein humanistisches Menschbild im Vordergrund, welche besagt, dass das menschliche Leben allein aufgrund seiner Menschlichkeit einen inhärenten Wert und inhärente Würde besitzt.

Imre Hasanic malerische Arbeiten folgen dem Stil des „Abstrakten Symbolismus“, wobei ein Charakter oder zwischenmenschliche Situation durch die Abstraktion von Form und Farbe zu einem Eindruck symbolischer Vieldeutigkeit verdichtet werden.

Michael Priebe zeigt fotografische und plastische Arbeiten. Bei diesen doch so unterschiedlichen künstlerischen Techniken ist sein Ansatz ein ähnlicher: Alles ist ein Fundstück, ob nun gesehen oder inszeniert, real oder virtuell, welches im Dialog mit dem Künstler sein Wesen durchscheinen lässt. Im künstlerischen Arbeitsprozess gilt es dann, dieses freizulegen.

Viktor J. Scheck malerische Arbeiten zeigen eine enge Verwandtschaft zur Landschaftsmalerei des niederländischen Barocks und der deutschen Romantik. Seine Landschaften erzählen hierbei oft Geschichten und lassen diese zu einem begehbaren Bildraum werden

Die ursprüngliche Burg Hohenkammer gehörte den erstmals im 11. Jahrhundert bezeugten Herren von Camer bzw. Kammer, die sich 1042 in Hohenkammer niederließen. Die „hohen Herren von Camer“ waren Ministeriale der Grafen von Scheyern. Von 1551 bis 1801 war die Hofmark Hohenkammer im Besitz der Grafen von Haslang, die in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts das Schloss Hohenkammer errichteten. Nach einem verheerenden Brand 1648 wurde es im Stil der Renaissance wieder aufgebaut. 1804 bis 1821 war das Schloss im Besitz der Grafen Preysing und gelangte dann an den Verleger Johann Friedrich Freiherr von Cotta. Seit 1833 war es im Besitz der Familie von Vequel-Westernach. Mechthilde Freiin von Vequel-Westernach zog in eine kleine Villa in der Nähe (heute Baronessvilla) und verkaufte das Schloss im Jahr 1917 an die Raiffeisen-Genossenschaft. Nach wechselvoller Nutzung wurde es 1970 zu einem Schulungszentrum der Bayerischen Raiffeisen-Zentralbank (später DZ Bank).
Art zu sein im Dialog Vernissage
Ein Dankeschön an alle Mitwirkenden und an alle Gäste








